Wie funktioniert die Verteilung im Wasser?

Mittels der Beckeneinströmung wird das Desinfektionsmittel im Becken möglichst gleichmäßig und zügig im gesamten Beckenbereich verteilt. Des Weiteren werden die Schmutzstoffe schnell aus dem Pool entfernt. Um eine optimale Oberflächenreinigung zu erreichen, muss das komplett eingeströmte Wasser nach derzeitiger Norm über die Überlaufrinne fließen. Hierbei werden drei Arten der Einströmung unterschieden.

Das Wasser wird bei der Vertikaldurchströmung über sogenannte Einströmtöpfe am Boden des Beckens eingeströmt. Diese Einströmtöpfe müssen so ausgerichtet sein, dass das Wasser nicht einfach in einem Strahl zur Oberfläche schießt, sondern entsprechend im gesamten Beckenbereich verteilt wird. Laut der DIN 19643-1, 9.2, wird pro Einströmtopf eine maximale Beckenfläche von 6 m2 empfohlen (also im Falle eines Beckens mit 100 m2 Wasserfläche – etwa 17 Einströmungen). Weiterlesen

Wasserpflege mit Chlor, UV-Licht, Ozon oder Aktivsauerstoff

An dem unsichtbaren, violetten Ende des Lichtspektrums existiert das sog. ultraviolette Licht. Zur Desinfektion des Trinkwassers benutzt die Wasseraufbereitungsindustrie schon seit längerem besondere UV Lampen. Diese strahlen in einem intensiven Licht im Bereich von etwa 260 Nanometern und wirken somit extrem „keimtötend“. Bereits 1878 wurde beobachtet, dass das Sonnenlicht antibakteriell wirksam ist. Weiterführende Untersuchungen ergaben, dass die keimtötende Wirkung nicht vom sichtbaren Licht, sondern vom unsichtbaren ultravioletten Licht in einem Wellenlängenbereich von 200 – 280 nm ausgeht. Das Wirkungsmaximum wurde hierbei um 260 nm festgestellt. Bei eben dieser Wellenlänge liegt auch die maximale Lichtabsorption der Nukleinsäuren des Erbmaterials von Mikroorganismen. Durch die UV-Strahlen kommt es zu einer Veränderung des Erbgutes der DNS bzw. RNS der Mikrobiologie. Die Organismen verlieren ihre Vermehrungsfähigkeit. Weiterlesen

Pool Zubehör für das Wasserbecken

Während die Poolleiter und eine Poolabdeckung oftmals schon im Pool-Set enthalten sind, gibt es noch weiteres Zubehör für den eigenen Gartenpool. Für die Bodenreinigung gibt es beispielsweise Poolsauger in unterschiedlichen Ausführungen, teils mit Bürstenbesatz. Hier findet sich für jeden Geldbeutel etwas passendes. Wer etwas mehr Luxus genießen möchte, kann zu einem Poolroboter greifen. Diese kleinen Helfer nehmen einem die Arbeit ab. Kein kräftezehrendes Herumwuchten der Teleskopstange und kein stundenlanges Hin- und Herschieben der Poolbürste mehr. Weiterlesen

Ein Pool als Fitnessgerät

Beinahe jeder Pool ist mit einer Gegenstromanlage zum Einhängen nachrüstbar. Die Anlage ermöglicht die Kondition zu stärken, da man quasi auf der Stelle schwimmt. Man kann so lange geradeaus schwimmen, wie man möchte. Es funktioniert selbst im kleinsten Schwimmbad, da das Wenden am Beckenrand komplett entfällt. Die Anlage erzeugt aus Wasser und Luft einen starken Druckstrahl, gegen den man anschwimmen kann. Die beiden Systeme unterscheiden sich hauptsächlich im Einbau. Bei den Systemen zum Einhängen ist ein Technikschacht bzw. eine Verlegung der Leitungen nicht notwendig. Weiterlesen